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Pressemitteilung Kultur/Musik/Kloster Au
Prominente Unterstützung für die Mathis-Orgel
Star-Dirigent Semyon Bychkov fördert das Klosterauer Projekt mit einem fünfstelligen Euro-Betrag
Klosterau am Inn. (28. Juli 2004) Mit Stolz, Freude und großer Dankbarkeit dürfen wir mitteilen, dass unserer Klosterauer Mathis-Orgel einen ganz besonderen Paten bekommen hat. Semyon Bychkov unterstützt das Projekt mit einem fünfstelligen Euro-Betrag.
Der in St. Petersburg geborene, 1975 in Westen emigrierte Dirigent gehört zu den bedeutendsten Orchesterleitern unserer Zeit. Über Jahre leitete er das Orchestre de Paris, er war erster Gastdirigent bei den St. Petersburger Philharmonikern sowie beim Maggio Musicale in Florenz. 1997 wählte man ihn zum Chefdirigenten der Semperoper Dresden, und im gleichen Jahr erfolgte die Ernennung zum Chefdirigenten des WDR Sinfonieorchesters Köln. Bei den diesjährigen Salzburger Festspielen leitete Semyon Bychkov die Neuproduktion des Rosenkavalier.
Eine ausführliche Biographie finden sie zum Beispiel auf der Website der Salzburger Festspiele.
Pressemitteilung Kultur/Musik/Kloster Au
Zusätzliche Aufgaben für den Förderkreis Mathis-Orgel
Nach Sitzung der Kirchenverwaltung: Die Orgel ist bezahlt, dennoch fehlen 60.000 Euro / "Substanzielle Leistungen zum Erhalt der Kirche"
Klosterau am Inn. (18. Juli 2004) Aufgrund der allgemeinen Finanzknappheit von Land und Kirche muss der Förderkreis Mathis-Orgel zusätzliche Aufgaben schultern. Dabei handelt es sich um handwerkliche Arbeiten, die in Zusammenhang mit dem Orgel-Neubau stehen. Darunter fällt etwa die Reparatur der Kirchenfenster. Diese hatten sich nicht mehr öffnen lassen; eine zu hohe Luftfeuchtigkeit im Kirchenraum war die Folge.
Das erklärte Ziel des Förderkreises, die neue Mathis-Orgel aus eigenen Kräften zu finanzieren, sei erreicht, sagt der Vorsitzende des Förderkreises, Martin Kebinger. Allerdings beziffert er nach einer Sitzung der Kirchenverwaltung den zusätzlichen Finanzbedarf auf knapp 60.000 Euro. Damit müssen die Kirchenmaler bezahlt werden, die an dem Orgelgehäuse sowie in der Empore die neue Farbfassung anbringen. Außerdem werden dadurch die aufwändigen Arbeiten am historischen Gehäuse abgedeckt, das neu eine Rückwand und Dach aus massivem Holz erhielt sowie gegen Holzwurmbefall begast wurde.
"Vieles haben wir bereits geschafft", sagt Martin Kebinger erleichtert. "Die jetzt noch fehlenden 60.000 Euro sind die letzte Etappe, um aus dem Werk ein Gesamtkunstwerk zu machen." Die Verstärkung der Empore mit Stahlträgern sowie den neuen Holzboden konnte der Förderkreis bereits aus eigenen Mitteln bestreiten. Auch die Forderung, in das Instrument zusätzliche Spielhilfen für weniger versierte Musiker einzubauen, hat der Förderkreis unterstützt: Nachwuchsförderung ist ein zentrales Anliegen des Förderkreises.
"Mit unseren freiwilligen und zusätzlichen Anstrengungen sichern wir nicht nur optimale Rahmenbedingungen, wenn die Orgel Anfang Oktober geweiht wird", betont Kebinger: "Wir bringen darüber hinaus auch substanzielle Leistungen zum Erhalt der Kirche."
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